Mittwoch, September 27, 2006

"Can the subaltern speak"

Text von Gayatri Chakravorty Spivak
[Nicht autorisierter und etwas gekürzter Übersetzungsversuch von der kleinen Testerin - als Diskussionsgrundlage ;-)]

Ein Teil der radikalsten westlichen Kritik heutiger Zeit ist Resultat des eigennützigen Wunsches, [...] den Westen als Subjekt zu erhalten.
Die Theorie eines pluralisiertens "Subjekt-Effekts" erzeugt die Illusion, die Souveränität des Subjekts zu untergraben, obwohl sie oft nur einen Deckmantel darüber wirft.
Selbst wenn die Geschichte des SUBJEKTS Europa durch die Gesetze, die politische Ökonomie und die Ideologie des Westens erzählt wird, behauptet dieses SUBJEKT, keinen "geopolitischen Einschränkungen" zu unterliegen. Die so viel zitierte Kritik des souveränen Subjekts ist also erst die Geburtsstunde des SUBJEKTs...

SUBJEKT/Subjekt - seltsam durchsichtig miteinander verwoben durch die Verneinung - gehören auf die Seite der Ausbeuter in der internationalen Arbeitsteilung.
Für die zeitgenössischen französichen Intellektuellen ist es unmöglich, sich die Art von MACHT und BEGEHREN vorzustellen, die dem namenlosen Subjekt des aus europäischer Sicht ANDEREN innewohnen könnte.
Nicht nur, dass alles, was sie lesen, egal ob kritisch oder unkritisch, in der Debatte um die Herstellung dieses ANDEREN vereinnnahmt wird und damit unterstützend oder kritisierend in die Konstruktion des SUBJEKTS als Europa eingebracht wird.
Nein, darüber hinaus wird in der Konstitution dieses aus europäischer Sicht ANDEREN mit großer Sorgfalt darüber gewacht, dass die textuellen Zutaten ausgelöscht werden, mit deren Hilfe ein solches Subjekt herausfinden, für sich beanspruchen (oder erforschen) könnte, wie es dazu wurde - nicht nur über die ideologische und wissenschaftliche Produktion, sondern auch mit Hilfe des Institution des Gesetzes...
Angesichts der Möglichkeit, dass der/die Intellektuelle Komplize ist bei der dauerhaften Erzeugung des ANDEREN als Schatten des Selbsts, wäre es für diese/n eine Möglichkeit politischer Praxis, die Ökonomie in Beschuss zu nehmen, den ökonomischen Faktor als nie zu vernachlässigenden Faktor zu erkennen, da dieser den sozialen Text wieder und wieder von neuem schreibt, auch wenn es nicht stimmt, dass dieser das einzige Bestimmende oder das transzendentale Bezeichnete ist.

Das deutlichste Beispiel für diese erkenntnistheoretische Gewalt ist das [...] Projekt, das koloniale Subjekt als ANDERES zu konstituieren. Dieses Projekt ist auch die asymmetrische Auslöschung der Spuren dieses ANDEREN in seiner prekären Subjektivität.
Es ist ferner bekannt, dass Foucault erkenntnistheoretische Gewalt - und zwar eine vollständige Umdefinition der Erkenntnis, in der Umdefinition von Gesundheit zum Ende des europäischen 18. Jahrhunderts aufdeckt. Was aber, wenn diese spezielle Umdefinition in der europäischen und der kolonialen Geschichtsschreibung nur ein Bruchteil der Gewalt wäre?
Was, wenn diese zwei Projekte der erkenntnistheoretischen Totalüberholung Verrichtungen derselben zweiarmigen Maschine wären?
Vielleicht geht es um nichts weiter als die Forderung, dass der Subtext der rückständigen Erzählung des Imperialismus erkannt wird als "unterjochtes Wissen", "eine ganze Menge von vielen Wissen, die als ihrer Aufgabe unangemessen oder zu schlecht ausgearbeitet disqualifiziert wurden: naive Wissen,angesiedelt ganz unten in der Hierarchie, jenseits des erforderlichen Niveaus von Erkenntnis oder Wissenschaftlichkeit" (Foucault 1980:82 [Anm. d. Ü.: eigene Übersetzung des Zitats]).

Es geht hier nicht darum, zu beschreiben, "wie die Dinge wirklich waren", auch nicht darum, die Schreibung der Geschichte als Imperialismus als beste Version hinzustellen. Es geht vielmehr darum, Rechenschaft darüber abzulegen, wie eine Erklärung und eine Schreibung der Wirklichkeit als Normative etabliert werden konnte...

Zunächst wollen wir uns den Rändern des Kreises zuwenden, der durch diese erkenntnistheoretische Gewalt gezogen wurde (man könnte auch sagen dem schweigenden oder zum Schweigen gebrachten Mittelpunkt): Männern und Frauen unter der analphabetischen Landbevölkerung, Stammesangehörigen, der niedrigsten Schicht des städtischen Subproletariats.
Nach Foucault und Deleuze sind die Unterdrückten (in der Ersten Welt, unter der Standardisierung und Reglementierung vergesellschafteten Kapitals - auch wenn Foucault und Deleuze dies nicht wahrzunehmen scheinen), sobald sie die Gelegenheit dazu bekommen (wobei das Problem der Representation an dieser Stelle nicht außen vor gelassen werden kann) und durch politische Allianzen Solidarität erfahren (hier ist eine marxistische Idee am Werk) in der Lage, Zu Sprechen Und Ihre Bedingungen Zu Erfassen.
An dieser Stelle ist die folgende Frage zu beantworten: Wie ist es auf der anderen Seite der internationalen Arbeitsteilung des vergesellschafteten Kapitals - können dort, innerhalb wie außerhalb des Kreises erkenntnistheoretischer Gewalt imperialistischer Gesetze und Erziehung, die den noch früher erfahrenen ökonomischen Text ergänzen, können dort die Subalternen sprechen?...

Ich vertrete die These, dass das imperialistische Projekt die Entwicklung der Subalternen verkompliziert, so dass sie nicht in klar definierten Phasen verläuft. Diese These wird von einer Gruppe Intelektueller angegriffen, die sich selbst die "Subaltern Studies Group" nennt.
Diese Leute müssen die Frage beantworten: Können die Subalternen sprechen?
Wir befinden uns mitten in Foucaults eigener Disziplin, der Geschichte, und haben es mit Leuten zu tun, die seinen Einfluss anerkennen.
Das erklärte Ziel der Gruppe ist es, die indische koloniale Geschichtsschreibung von der Perspektive einer diskontinuierlichen Kette bäuerlicher Aufstände gegen die koloniale Besetzung aus neu zu denken.
Hier wird das Problem der "Erlaubnis, zu erzählen" aufgeworfen, wie von Said diskutiert (1984). Ranajit Guha argumentiert so:
"Die Geschichtsschreibung indianischen Nationalismus wurde lange Zeit von Elitedenken beherrscht - kolonialistischem Elitendenken und bourgeois-nationalistischem Elitendenken... denen das Vorurteil gemein ist, dass die Schaffung der indianischen Nation und die Entwicklung des Bewusstsein-Nationalismus, welche diesen Prozess untermauerte, ausschließlich oder überwiegend Errungenschaften einer Elite. In den kolonialistischen oder neo-kolonialistischen Geschichtsschreibungen werden diese Errungenschaften den britischen Kolonialherren, Verwaltern, Polizisten, Institutionen und deren Kultur zugeordnet; in den nationalistischen und neo-nationalistischen Geschichtsschreibungen dagegen Persönlichkeiten, Institutionen, Aktivitäten und Ideen einer indischen Elite". (Guha, 1982:1)

Für Intellektuelle aus der Ersten Welt, die sich für die Stimme der ANDEREN interessieren, sind bestimmte Teile indischer Eliten bestenfalls native Informationsquellen.
Dennoch kann man nicht oft genug betonen, dass das kolonialisierte subalterne Subjekt unübergehbar heterogen (ungleichförmig) ist.

Der indigenen Elite gegenüberstellen können wir das, was Guha "die Politik des Volkes " nennt, sowohl Außerhalb ("ein AUTONOMES Gebiet, das von den Eliten weder geschaffen wurde noch von ihnen abhängig ist") als auch Innerhalb (wo sie dem Kolonialismus zum Trotz fortlebt, "sich an die Bedingungen unter dem RAJ anpassend und auf vielfältige Art sowohl in Bezug auf ihre Form wie auf ihren Inhalt vollständig neue Spannungsfelder erzeugt") - den Kreislauf kolonialer Produktion (Guha 1982: 4).
Ich kann dieses Beharren auf einer bestimmten Schlagkraft und Autonomie nicht ganz teilen - die Erfahrung der Geschichtsschreibung rechtfertigt solche einseitigen Privilegierungen subalternen Bewusstseins nicht.
Gegen den möglichen Vorwurf, sein Ansatz sei essentialistisch, konstruiert Guha eine Definition von "Volk" (dem Ort dieser Essenz), die nichts sein kann als Identität-in-Abgrenzung-zu-etwas-Anderem [sehr freie Übersetzung...].
Er schlägt eine dynamische Rasterung vor, die die koloniale Gesellschaftsproduktion in ihrer Gesamtheit beschreiben soll. Selbst die dritte Kategorie auf seiner Liste, ein Puffer zwischen Volk und den großen makrostrukturell herrschenden Gruppen, ist wiederum definiert als ein "Zwischendrin", wie Derrida es als "antre" beschrieben hat (1981):

Elite:
1. Dominante ausländische Gruppen (foreign= ausländisch?)
2. Dominante indigene Gruppen auf gesamt-indischer Ebene
3. Dominante indigene Gruppen auf regionaler oder lokaler Ebene

4. Die Begriffe "Volk" und "subalterne Klassen" werden bei Guha durchgängig synomym verwendet. Die sozialen Gruppen und Elemente, die dieser Kategorie angehören, repräsentieren den "demographischen Unterschied zwischen der gesamten indischen Bevölkerung und all jenen, die unter "Elite" beschrieben worden sind".

Betrachten wir die dritte der genannten Gruppen ...

"Pauschalisierend betrachtet war ... diese Kategorie heterogen in seiner Zusammensetzung und wegen des ungleichen Charakters regionaler wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen von Gebiet zu Gebiet äußerst unterschiedlich.
Die selbe Klasse, dasselbe Element, das in einer Region dominant war... konnte in einer anderen Region zu den unterdrückten Teilen der Bevölkerung gehören.
Dies ermöglichte die Entstehung vieler Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in Bezug auf Haltungen und Allianzen, besonders unter den untersten Schichten der ländlichen Bevölkerung, verarmten Landbesitzern, reichen Bauern und Bauern der oberen Mittelklasse, die alle - von der Idee her - zur Kategorie des Volks oder der subalternen Klassen gehörten."
(Guha 1982:8)

Die Aufgabe, die der Forschung hier vorgegeben wird, ist es, die BESONDERE Natur der ABWEICHUNG zu bestimmen, zu erforschen und zu bemessen, welche diese Elemente vom Ideal unterscheidet - und diese Abweichung historisch einzuordnen.
"Das Besondere erforschen, bestimmen und bemessen": kaum könnte ein Programm essentialistischer und taxonomischer sein.
Dennoch ist hier ein seltsamer methodologischer Imperativ am Werk.
Ich hatte argumentiert, dass in der Auseinandersetzung zwischen Foucault und Deleuze ein post-vertreterisches Vokabular eine essentialistische Agenda nur versteckt.
Auf Grund der Gewalt der imperialistischen erkenntnistheoretischen, sozialen und disziplinarischen Einschreibung muss ein Projekt im Rahmen subalterner Studien, wenn es als essentialistisch verstanden wird, in eine radikale textuelle Praxis der Unterschiede münden.
Der Forschungsgegenstand der Gruppe, eben nicht das Volk an sich sondern die schwammige Pufferzone zwischen lokaler Elite und Subalternen, ist eine ABWEICHUNG von einem IDEAL - dem Volk bzw. den Subalternen - welches seinerseits nur durch die Abgrenzung zur Elite definiert ist. Auf diese Struktur orientiert sich die Forschung - einem Dilemma, das sich stark von der selbstbescheinigten Transparenz der radikalen Intellektuellen der Ersten Welt unterscheidet.
Welche Taxonomie kann diesen Zwiespalt auflösen?
Ob es ihnen bewußt ist oder nicht - und in der Tat sieht Guha selbst seine Definition von "Volk" im Rahmen der Herr-und-Sklave-Dialektik - : diese Texte drücken genau die Schwierigkeit aus, die eigenen Bedingungen der Unmöglichkeit als Bedingungen der Möglichkeit umschreiben zu wollen.

"Auf regionaler und lokaler Ebene handelten [die dominanten indigenen Gruppen] ... sofern sie zu hierarchisch niedrigeren Schichten als die dominanten Gruppen auf gesamt-indischer Ebene gehörten, im Interesse der letzteren und nicht in Übereinstimmung mit den Interessen, die ihrer eigenen gesellschaftlichen Realität wirklich entsprochen hätten".
Wenn diese Autoren in ihrer essentialistischen Sprache von einer Kluft zwischen Interesse und Handeln einer Zwischen-Gruppe sprechen, ähneln ihre Folgerungen eher Marx als der selbstbewussten Naivität von Deleuzes Äußerungen zum Thema.
Guha, wie Marx, spricht von Interessen eher im gesellschaftlichen als im libidinösen Sinn. Die Vorstellung vom "Namen-des-Vaters" im "Eighteenth Brumaire" kann helfen zu zeigen, dass die Vorstellung einer "wahren Übereinstimmung mit dem eigenen Sein" auf der Ebene der Handlung einer Klasse oder Gruppe genauso künstlich oder gesellschaftlich hergestellt ist wie die angebliche Ableitung vom Vater [wieder mal ne sehr freie Übersetzung: aber welcher sagt schon "Patronymikon" was???].

So viel zu dieser 3. Zwischengruppe. Was die "wahre" subalterne Gruppe angeht, deren Identität in ihrem Unterschieden-Sein besteht, so ist dies eben kein nicht repräsentierbares Subjekt, das sich selbst kennen und über sich selbst sprechen kann: die Lösung der Intellektuellen besteht darin, sich das Stellvertreten nicht zu verkneifen.
Das Problem ist, dass der Weg dieses Subjekts nicht ausreichend verfolgt wurde, um sich dem stellvertretenden Intellektuellen als Objekt der Verführung anzubieten.
In der leicht veralteten Sprache der indischen Gruppe wird dies zur Frage: Wie können wir das Bewusstsein des Volks berühren, selbst wenn wir eigentlich seine Politik erforschen wollen? Mit welcher Stimme, welchem Bewusstsein können die Subalternen sprechen?
Ihr Projekt ist es also, die Entwicklung des Bewusstseins der indischen Nation neu zu schreiben.
Die anvisierte Beendigung des Imperialismus unterscheidet dieses Projekt, so altmodisch es in seinen Äußerungen auch sein mag, strikt von dem "Sichtbarmachen der medizinischen und juristischen Mechanismen, die die Geschichte umgaben"(von Pierre Riviere).
Foucault ist korrekt, wenn er vorschlägt, dass das "Sichtbarmachen des Unsichtbaren auch bedeuten kann, die Ebene zu wechseln, sich einer Materialschicht zuzuwenden, die bis dahin keinerlei Relevanz für die Geschichte hatte, und die bis dahin nicht als etwas gesehen wurde, was einen moralischen, ästhetischen oder historischen Wert hat".
Es ist jedoch der gleitende Übergang zwischen Sichtbarmachen und Machen eines Individuums - auch wenn immer vermieden wird, "irgendeine Art der Analyse vorzunehmen, sei sie psychologisch, psychoanalytisch oder linguistisch" - der immer wieder stört (Foucault: 1980: 49-50)...

Wenden wir uns der damit zusammenhängenden Frage des Bewusstseins der Subalternen zu, wird wichtig, was durch Taten NICHT ausgedrückt werden kann.
In der Semiotik des sozialen Texts stehen Ausarbeitungen über Aufstände an Stelle der "Äußerung". Der Sender - der "Bauer" - ist Hinweis oder Zeiger auf ein nicht in Erfahrung zu bringendes Bewusstsein.
Was den Empfänger angeht, so müssen wir uns fragen: Wer ist eigentlich der "wirkliche" Empfänger eines "Aufstands"?
Der Historiker macht aus dem "Aufstand" einen "Text für die Erkenntnis/Erfahrung/Wissen" und ist damit der einzige Empfänger jeglichen kollektiv gewollten sozialen Akts.
Ohne die Möglichkeit einer Sehnsucht nach diesem verlorenen Ursprung, muss der Historiker den Schrei nach dem eigenen Bewusstsein (...) soweit wie möglich unterdrücken, damit die Ausarbeitung des Aufstands, im Verbund mit einem aufständischen-Bewusstsein, nicht zu einem "Forschungsobjekt" gefriert, oder noch schlimmer: zu einem Vorbild.
"Das Subjekt", das in den Texten des Aufstands vorausgesetzt wird, dient nur als Gegenentwurf für das Erzählen-dürfende koloniale Subjekt in den dominanten Gruppen.
Die postkolonialen Intellektuellen lernen, dass ihr Privileg ein Verlust ist.
Hierin sind sie ein Paradigma für die Intellektuellen schlechthin.

Innerhalb des Dekonstruktivismus und bestimmter Teile feministischer Kritik wurde bekanntermaßen eher die Auffassung von Frau auf diese Art betrachtet (eher als die Auffassung der Subalternen im imperialistischen Kontext).
Hierbei wurde der Begriff "Frau" insgesamt in Frage gestellt, eine Vorgehensweise, die nicht zum ersten Mal in der phallozentrischen Tradition zu finden ist.
Subalterne Geschichtsschreibung stellt Fragen und liefert Methoden, die verhindern, dass derartige Tricks angewendet werden können.
Für den "Begriff" Frau kann die Beziehung zwischen Frau und Schweigen von Frauen selbst aufgezeichnet werden - denn hierin sind Rassen- und Klassenunterschiede bereits enthalten.
Subalterne Geschichtsschreibung muss sich der Unmöglichkeit solcher Gesten stellen.
Die umfassende erkenntnistheoretische Gewalt des Imperialismus gibt uns ein unvollkommenes Gleichnis der allgemeinen Gewalt, die in einer "Episteme" liegt ([Foucault Begriff: etwa "Denkstruktur einer Epoche"???])

Wenn der Weg des subalternen Subjekts ausgelöscht wurde, so sind es die Spuren geschlechtlicher Differenz umso mehr.
Dabei geht es nicht darum, dass auch Frauen am Aufstand beteiligt waren, oder dass es eine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung gibt - für beides gibt es genügend Zeugnisse.
Es geht vielmehr darum, dass die ideologische Konstruktion der Geschlechterdifferenz die Dominanz des Mannes festschreibt - egal ob als Objekt kolonialistischer Geschichtsschreibung oder als Subjekt des Aufstands.
Im Kontext kolonialer Produktion hat das subalterne Subjekt keine Geschichte und kann nicht sprechen - das Subalterne Subjekt als Frau steht noch tiefer im Schatten...

[Kritik und Kommentare zur Übersetzung willkommen!]